FAQ | Häufig gestellte Fragen | Kieferorthopäde für Esslingen

Wir beantworten hier Fragen rund um die Kieferorthopädie, die in unserer Praxis häufig von Patienten gestellt werden:


1. Welchen Sinn hat eine kieferorthopädische Behandlung?

Kieferorthopädie ist Prophylaxe! Eine gute Zahn- und Kieferstellung sieht nicht nur schön aus, sondern garantiert auch bis ins hohe Alter ein voll funktionsfähiges Gebiss.

Wenn eine gesunde Verzahnung nicht gegeben ist, kommt es zu Fehlbelastungen. Die Zähne nutzen sich zu früh ab, das Zahnfleisch bildet sich zurück und die Zähne sitzen zu locker im Gebiss. Dadurch wird Karies und Parodontose begünstigt. Es kann aber auch zu Knackgeräuschen und Muskelverspannungen kommen, die oftmals Verursacher von Kopf- und Kiefergelenkschmerzen sind. Patienten mit einer guten Verzahnung klagen deutlich seltener über solche Symptome.

Ziel der Kieferorthopädie, und somit auch für uns als Kieferorthopäde für Esslingen, ist es also, eine schöne Zahn- und Kieferstellung herzustellen, die eine maximale Lebensdauer der Zähne ermöglicht und die Kiefergelenke schont.


2. Ist bei mir eine kieferorthopädische Behandlung notwendig?

Die kieferorthopädische Behandlungsbedürftigkeit sollte individuell durch einen Fachzahnarzt für Kieferorthopädie abgeklärt werden. Entscheidend ist dabei nicht der Grad der momentan vorliegenden Abweichung vom Normzustand, sondern die Prognose zukünftiger Entwicklungen und möglicher Komplikationen am Gebiss.


3. Brauche ich eine Überweisung, um zum Kieferorthopäden zu gehen?

Nein, sowohl Privatpatienten als auch Kassenpatienten können problemlos ohne Überweisung zum Kieferorthopäde für Esslingen gehen.


4. Ab welchem Alter ist einer kieferorthopädische Behandlung sinnvoll?

Eine kieferorthopädische Behandlung kann in jedem Alter durchgeführt werden.

Erwachsene: Karriere und Erfolg hängen oft von Überzeugungskraft und Ausstrahlung ab – Perfekte Zähne unterstützen ein berufliches Weiterkommen und private Chancen. Wir beraten gerne zum Thema Erwachsenenbehandlung mit unsichtbaren Zahnspangen.

Jugendliche: In der Regel werden die meisten kieferorthopädischen Behandlungen im Alter von zehn Jahren begonnen.

Kinder: Wenn die Kieferentwicklung durch eine Zahnfehlstellung beeinträchtigt wird, kann schon im Alter von sieben Jahren eine kieferorthopädische Behandlung notwendig sein, um bleibende Wachstumsschäden zu vermeiden. Ein typisches Beispiel hierfür sind Kreuzbisse, bei denen die Unterkiefermitte verschoben ist.

Kinder sollten vorsorglich schon mit sieben Jahren zum ersten Mal vom Kieferorthopäden untersucht werden!


5. Wie lang dauert eine kieferorthopädische Behandlung?

Grundsätzlich dauert die kieferorthopädische Behandlung bei Erwachsenen etwas länger als bei Kindern, da Erwachsene bereits einen gefestigten Kieferknochen haben und die Zähne sich darin etwas langsamer zurecht schieben lassen.

Sie können normalerweise mit einer Behandlungsdauer von zirka 2½ Jahren rechnen. Es gibt aber auch Behandlungen, die schon nach zirka neun Monaten erfolgreich beendet werden können. Besonders schwierige Fälle hingegen können auch mehr als drei Jahre in Behandlung sein.


6. Welche Behandlungsmethoden gibt es?

Wir als Kieferorthopäde für Esslingen sehen den Patienten als Ganzes, nicht nur sein Gebiss und betrachten deshalb auch den Zusammenhang zwischen Beckenstellung, Wirbelsäule und Kieferstellung. Zum einen werden Ursachen von Beschwerden ermittelt, zum anderen werden Begleiterscheinungen, die aufgrund einer Zahnfehlstellung vorliegen, ermittelt und gemindert. Insgesamt sollen sich der Zustand und das Wohlbefinden des Patienten positiv ändern. Dabei sollen möglichst sanfte Behandlungsmethoden angewandt werden, die schonend das Gebiss und den Kiefer in eine gesunde Stellung bringen und vor allem gesunde Zähne erhalten.

Wir greifen gerne zu solchen ganzheitlichen Ansätzen und kombinieren diese mit bewährten medizinischen und therapeutischen Maßnahmen.

Zu diesen Ansätzen gehören:

  • Behandlungen, ohne Zähne zu ziehen (Non-Ex-Therapie)
  • Herausnehmbare Apparaturen wie der Bionator oder Invisalign
  • Die Zusammenarbeit mit anderen Fachärzten und medizinischen Therapeuten, wie z.B. Eurythmisten und Heilpraktiker.

Detaillierte Informationen zu unseren Ansätzen und Methoden finden Sie unter Behandlung.


7. Ich möchte mich behandeln lassen, aber keine sichtbare Zahnspange.

Hierfür gibt es unsichtbare Zahnspangen, die für den Betrachter von außen nur bei genauem Hinsehen oder generell nicht sichtbar sind. Dieser Effekt kann auf vier unterschiedliche Arten erzielt werden:

  1. Invisalign

    Das sind Zahnschienen aus transparentem Kunststoff und daher kaum zu sehen. Mehr dazu unter: Invisalign-Behandlung
  2. Lingualtechnik

    Auf der Innenseite der Zähne werden Metall-Brackets aufgeklebt und sind nur dann sichtbar, wenn der Mund weit geöffnet wird.
    Mehr dazu unter: Incognito-Behandlung
  3. Teilspange

    Hier werden nur im Seitenbereich des Gebisses Metall-Brackets verwendet. Die Spange ist nur bei weit geöffnetem Mund sichtbar.

    Mehr dazu unter: Teilspangen-Behandlung
  4. Keramikbrackets

    Keramik-Brackets in einem zahnfarbenen Farbton werden an Stelle von Metall-Brackets verwendet. Sie sind wesentlich unauffälliger als Metall.

    Mehr dazu unter: Feste Zahnspange

8. Was tun im Notfall?

In der Kieferorthopädie gibt es erfreulicherweise kaum echte Notfälle.
Trotzdem möchten wir Sie bitten, uns umgehend anzurufen, wenn irgendetwas nicht in Ordnung ist, um unnötige Verzögerungen während der Behandlung zu vermeiden.

Sie erreichen uns während den Sprechzeiten:

Telefonnummer: 0 70 21 - 48 34 48

Sollte unsere Praxis nicht besetzt sein, so können Sie in dringenden Fällen den zahnärztlichen Notdienst erreichen:
Telefonnummer: 07 11 - 78 777 55

Weitere Informationen finden Sie unter Notfälle.


9. Welche Risiken und Nebenwirkungen birgt die Kieferorthopädie?

Eine kieferorthopädische Behandlung birgt, wie auch jede andere ärztliche Behandlung, bestimmte Risiken und Nebenwirkungen. Dazu gehören:

  • Ablagerungen am Zahn
  • Veränderung der Zahnstellung
  • Schmerzen und allergische Reaktionen

Um Ablagerungen am Zahn zu vermeiden, ist eine gründliche Mundhygiene von immenser Wichtigkeit. Zwar können wir mit Hilfe einer fluoridhaltigen Schutzschicht der Bildung von Plaque und Karies vorbeugen, sie ersetzt jedoch nicht die tägliche Hygiene. Zusätzlich ist es notwendig, zweimal im Jahr den Hauszahnarzt zu besuchen.

Veränderungen der Zahnstellung können unter Umständen in der Wachstumsphase des Kiefers vorkommen. Solche Nebenwirkungen lassen sich therapeutisch kaum beeinflussen. Nach Abschluss der Behandlung (Retentionsphase) neigen die Zähne dazu, sich wieder in die ursprüngliche Stellung zurück zu verschieben. Daher erhalten unsere Patienten zum Behandlungsende eine durchsichtige und komfortable Halteschiene für nachts, sowie einen unsichtbaren Haltedraht (Retainer) auf der Innenseite der Zähne. Dieser Haltdraht fixiert die therapeutisch erreichte Zahnstellung im Bereich der durch die Kieferorthopädie besonders gefährdeten Frontzähne.

Während der Behandlungsdauer muss sich das Zahnfleisch den sich bewegenden Zähnen anpassen und ist daher empfindlicher als vorher. Bedingt durch die Krafteinwirkung der kieferorthopädischen Apparatur, können in den ersten Tagen der Behandlung Schmerzen entstehen. Diese Schmerzen sind Nebenwirkungen und ein Hinweis darauf, dass die Zahnspange wirkt. Fehlen diese Schmerzen gänzlich oder sind sie zu stark, so sollten Sie uns telefonisch informieren.

Auch hochgradige Allergiker können in der Regel ohne Risiken kieferorthopädisch behandelt werden, denn unsere Materialien sind fast ausnahmslos antiallergen. Nebenwirkungen sind daher nicht zu befürchten. Als Allergiker sollten sie uns jedoch vor Behandlungsbeginn auf das Thema ansprechen.

Weitere Informationen finden Sie unter Risiken und Nebenwirkungen.


10. Wer trägt die Kosten meiner Behandlung?

Bei Privatpatienten werden die Kosten für kieferorthopädische Behandlungen gemäß den Versicherungsbedingungen problemlos übernommen. Kassenpatienten die das 18. Lebensjahr vollendet haben, bekommen leider keinen Zuschuss mehr von Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung.

Kassenpatienten unter 18 Jahren bekommen meistens eine Grundversorgung von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt. Leistungen die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht bezahlt werden, werden Ihnen angeboten und müssen ggf. selbst bezahlt werden.

Wir bieten übrigens allen unseren Patienten die Möglichkeit einer zinslose Ratenzahlung an, da wir der Überzeugung sind, dass unabhängig von individuellen finanziellen Möglichkeiten immer eine Behandlung möglich sein sollte, wenn diese erforderlich ist.

Sie möchten noch mehr zur Kieferorthopädie erfahren? Dann klicken Sie sich schlau – in unserer Rubrik „Wissen“.